Bild: privat

Vermisst: Kuscheltier Pauli dank der Nachbarschaft wieder zu Hause


Sascha aus Hannover ist überglücklich, als er das verloren geglaubte Lieblingskuscheltier seiner Tochter wiederfindet – seine Nachbarschaft bei nebenan.de hat es möglich gemacht. Wie genau, erzählt er in diesem Gastbeitrag.

Donnerstag, 17.12.2020. Hannover 

Heute früh hatte meine jüngste Tochter einen Arzttermin. Wir waren spät dran, also habe ich nur noch das Nötigste zusammengepackt, und wir sind los. Natürlich hatte sie ihr Kuscheltier dabei: Pauli, das Faultier. Sie liebt es abgöttisch, es wird überall mit hingenommen. Also auch an diesem Morgen, an dem sie im Kindersitz hinten auf meinem Fahrrad sitzt. 

Als ich mich nach ca. 5 km Strecke das erste Mal umdrehe, kann ich nicht anders, als kurz aufzuschreien: „Oh Mist! Pauli ist weg!“ Sie muss ihn fallen gelassen haben. Ich radle die gesamte Strecke nach Hause zurück – in der Hoffnung, dass Pauli irgendwo liegt und wir ihn einfach aufsammeln können. Während ich in die Pedale trete, schaue ich nach links und rechts. 

Keine Spur von Pauli 

Ich bin zutiefst geknickt, weil ich doch weiß, wie sehr meine Tochter das Kuscheltier liebt. Ich schreibe meiner Frau eine kurze Nachricht: Sie soll Pauli noch einmal neu kaufen – die verzweifelte Tat eines unachtsamen Vaters. Der Arzttermin war ebenso unspektakulär wie der restliche Tag. Unsere Tochter können wir ganz gut ablenken, in mir nagt aber das schlechte Gewissen. 

(Screenshot: nebenan.de)
(Screenshot: nebenan.de)

Meine Frau ist in vielerlei Hinsicht pragmatischer als ich. Sie bestellt zwar online einen Ersatz, stellt aber in weiser Voraussicht auch ein Gesuch auf eBay Kleinanzeigen ein. Dort gibt jemand den Tipp, es doch mal im sozialen Netzwerk „nebenan.de“ zu probieren.

Gesagt, getan! Mit folgendem Post „inseriert“ meine Frau mein Missgeschick:

Meine Tochter hat heute früh ihr Lieblingskuscheltier beim Fahrrad fahren verloren. Pauli das Faultier würde sich bestimmt riesig freuen, wieder mit seiner Besitzerin vereint zu werden. Vielleicht hat ihn jemand gesehen?

Auf die Nachbarschaft ist Verlass

Und was passiert? Erst einmal nichts. Doch dann, später am Abend, meldet sich jemand: 

(Screenshot: nebenan.de)
(Screenshot: nebenan.de)

Er habe Pauli gesehen, jemand habe ihn in den Korb eines Rades gesetzt, schickt sogar ein Foto mit und nennt den genauen Ort.

Ich schwinge mich sofort auf mein Rad, und tatsächlich: Obwohl ich an der Stelle heute vier Mal vorbeigekommen bin, habe ich ihn übersehen: Pauli sitzt – etwas teilnahmslos – in besagtem Fahrradkorb!

Ich bin erleichtert und heilfroh, ihn wiedergefunden zu haben.

Zu Hause wird er noch ein wenig geputzt und gebürstet, und dann legen wir ihn überglücklich neben unsere schlafende Tochter.

Die Macht einer aktiven Community sollte man nicht unterschätzen! Mit einem kurzen Post bei nebenan.de konnten wir innerhalb von Stunden das geliebte Stofftier wiederbekommen, kostenlos und ohne viel Aufwand.

Man kann über Smartphones und die sozialen Medien schimpfen, aber sie haben eben einfach auch einen positiven „Impact“ auf unser Leben – auch wenn es nur um so etwas vermeintlich Banales wie das Lieblingskuscheltier meiner Tochter geht. 

Ein Gastbeitrag von Nachbar Sascha 


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Rosanna Steyer | nebenan.de

Rosanna verstärkt das Kommunikationsteam von nebenan.de seit März 2020. Sie studiert im Master an der Freien Universität Berlin und schloss zuvor ihren Bachelor im Fach Theaterpädagogik ab.

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