Bild: nebenan.de / Maximilian Gödecke

Nachhaltig im Alltag – diese Nachbarn machen's vor


Teilen und tauschen statt neu kaufen: Ob Alltagsgegenstände gemeinsam nutzen, aussortierte Kleidungsstücke weitergeben oder zusammen Lebensmittel retten – drei Tipps, wie ihr gemeinsam in der Nachbarschaft Ressourcen schont.

Wusstest du, dass eine Bohrmaschine im Laufe ihres Produktlebens lediglich 13 Minuten genutzt wird? Die nachhaltige Alternative: Alltagsgegenstände, die nur selten gebraucht werden, gemeinsam zu nutzen. So trägst du aktiv dazu bei, Ressourcen zu schonen, da weniger produziert werden muss.

Über die Nachbarschaftsplattform nebenan.de teilen und tauschen Nachbar*innen Lebensmittel, Kleidung, Werkzeug und Co. und setzen sich so für eine ressourcenschonende Lebensweise ein.

  • Tauschen statt kaufen

(Screenshot: nebenan.de)
(Screenshot: nebenan.de)

Julia aus Dresden ist eine wahre Expertin in Sachen Tauschen. Neben Weihnachtsdeko, Büchern und Schmuck tauscht sie über nebenan.de regelmäßig Gegenstände z.B. gegen Lebensmittel:

"Bevor ich neu kaufe wie immer die Frage an die Nachbarschaft: Ich suche alte, ungenutzte Keksdosen. Gerne in allen Formen und Farben."

Ihre neueste Idee: Die Organisation einer Kleidertausch-Party. Über nebenan.de richtet sie sich mit ihrem Plan an ihre Nachbarinnen:

“Lust auf das Experiment ‘Mädchenflohmarkt’? Tauschen und/oder für wenig Geld Platz im Kleiderschrank schaffen? Mal so als Idee in den Raum geworfen. Bei Interesse könnt ihr euch gern bei mir melden und wir spinnen die Idee zusammen weiter.”

Mit ihrem Beitrag stößt sie auf großes Interesse in ihrer Nachbarschaft. Zusammen mit ihren Nachbarinnen gründet sie eine Kleidertausch-Gruppe auf nebenan.de. Dort tauschen sie einzelne Kleidungsstücke und schmieden bereits Pläne für die erste Kleidertausch-Party.​

  • Fair-Teilen in der Nachbarschaft

Jährlich landen in Deutschland rund 12 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Neben Supermärkten und Gastronomie tragen vor allem private Haushalte zur Lebensmittelverschwendung bei: 75 Kilogramm werfen Deutsche durchschnittlich jährlich pro Kopf in den Müll.

Das muss nicht sein, findet Tram aus Hamburg. Sie ist in mehreren Food Sharing Gruppen aktiv und auch über nebenan.de setzt sie sich in ihrer Nachbarschaft gegen Lebensmittelverschwendung ein. Jeden Sonntag organisiert sie gemeinsam mit ihren Nachbar*innen einen „Fairteiler“ in ihrer Nachbarschaft Eilbek:

“Hallo liebe Nachbarn, jeden Sonntag um 11 Uhr findet der Fairteiler statt, wo wir gerettete Lebensmittel an alle verteilen. Wichtig: JEDER ist willkommen! Die Lebensmittel sind nicht explizit für "Bedürftige", sondern sind es wert, von uns allen verbraucht zu werden. Also kommt sehr gerne vorbei und helft uns, gegen die Lebensmittelverschwendung zu kämpfen. Wenn ihr selber zu Hause Lebensmittel habt, die ihr nicht mehr verbrauchen könnt und diese noch genießbar sind, bringt sie auch gerne vorbei, damit sich ein anderer darüber freuen kann.”

Schau doch mal in deiner Nachbarschaft bei nebenan.de unter den Gruppen in deiner Nachbarschaft, ob es schon einen Eintrag zum Thema „Food Sharing“ gibt.

Bild: Privat
Bild: Privat

Zu gut für die Tonne

Auch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft setzt sich mit der Initiative „Zu gut für die Tonne!“ für mehr Lebensmittelwertschätzung ein. Vom 22. bis 29. September findet in diesem Jahr erstmalig die bundesweite Aktionswoche gegen Lebensmittelverschwendung statt. Akteure aus Industrie, Handel, Gastronomie, aber auch Verbraucherverbände, Vertreter von Kirchen und NGOs nehmen teil. Ziel ist es, mit Aktionen im ganzen Land auf das Thema Lebensmittelverschwendung aufmerksam zu machen und eine Bewegung für mehr Wertschätzung unserer Lebensmittel zu initiieren. Hier kannst du nachschauen, welche Aktion in deiner Nähe stattfindet.

  • Nachhaltiger Austausch

Den Alltag nachhaltiger zu gestalten, bedeutet vor allem, alte Gewohnheiten zu verändern. Dafür kann es hilfreich sein, sich mit Freunden oder Nachbar*innen auszutauschen und sich Anregungen zu holen. 

(Screenshot: nebenan.de)
(Screenshot: nebenan.de)

Heike aus Berlin Steglitz macht es vor: Ihr liegt das Thema Nachhaltigkeit sehr am Herzen. Um mehr Bewusstsein dafür zu schaffen und andere zu animieren, ihr Leben nachhaltiger zu gestalten, teilt sie ihre Tipps mit ihren Nachbar*innen auf nebenan.de:

“Liebe Nachbarn, hier 3 kleine nachhaltige Shopping-Tipps: Bei Sirplus, dem Supermarkt der Lebensmittel rettet, gibt es jetzt Stempelkärtchen. Mit einer vollen Karte gibt es 10 % Rabatt auf den nächsten Einkauf. 2. Bei Basic am Walther-Schreiber-Platz kann man Flüssigwaschmittel unverpackt einkaufen. Man muss nur 1x die richtige Flasche kaufen und kann die nachfüllen. 3. Wer seine Topfblumen bei Gartenbau Rothe kauft, kann die Plastik-Pflanztöpfchen zur Wiederverwendung zurückbringen.”

Ihre Nachbar*innen freuen sich über ihre Tipps und ergänzen ihren Beitrag mit eigenen Empfehlungen. So entsteht eine ganze Sammlung aus Ideen und Anregungen für einen ressourcenschonenden Alltag. Und alle, die mehr zu dem Thema Zero Waste erfahren möchten, können sich für Heikes kostenlosen Newsletter anmelden.​

Was sind deine Tipps für einen nachhaltigeren Alltag? Schreibe einen Beitrag bei nebenan.de und teile sie mit deinen Nachbar*innen.


Du möchtest deinen Alltag nachhaltiger gestalten?Tausche dich mit deinen Nachbarn über nebenan.de aus.

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Vanessa Schultheiß | nebenan.de

Vanessa Schultheiß ist Mitarbeiterin der ersten Stunde und arbeitet seit November 2015 bei nebenan.de. Sie ist Teil des Online Marketing Teams und unter anderem für die Social Media Kanäle verantwortlich.

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