Bild: nebenan.de

Was unterscheidet nebenan.de von anderen sozialen Netzwerken?


Andere große soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter geraten mit Datenskandalen und süchtig machenden Algorithmen immer wieder in die Schlagzeilen. Warum nebenan.de anders ist, erzählt Geschäftsführerin und Mitgründerin Ina Remmers.

Unser größter Antrieb: Langfristig gesellschaftlichen Mehrwert schaffen

Dokumentationen wie “Das Dilemma mit den sozialen Medien” (im Original: “The Social Dilemma”) haben vielen Menschen vor Augen geführt, welche Sogwirkung soziale Medien ausüben, um ihre wirtschaftliche Profitabilität immer weiter zu steigern. Oder wie es der amerikanische Informatiker und Ethiker Tristan Harris formuliert: 

Keines der mächtigsten Tech-Unternehmen antwortet auf das, was das Beste für die Menschen ist, sondern nur auf das, was das Beste für sie ist.

Apps und soziale Netzwerke werden zu Spielautomaten. Sie machen uns süchtig danach, immer mehr Zeit vor dem Bildschirm zu verbringen. Dabei gibt es bereits klare Erkenntnisse, dass die intensive Nutzung dieser sozialen Medien nachweislich einen negativen Einfluss auf die psychische Gesundheit haben kann.

nebenan.de unterscheidet sich schon in der Zielsetzung von seinen Mitstreitern. Unsere gemeinsame Vision bei nebenan.de ist es, langfristig gesellschaftlichen Mehrwert und Zusammenhalt zu schaffen ‒ getragen von unserem nachhaltigen Geschäftsmodell, welches die Umsetzung der Vision überhaupt erst möglich macht.

Unser Fokus liegt darauf, unseren Nutzer*innen ein sinnvolles Angebot zu machen, dass von ihnen regelmäßig genutzt wird, um einander zu helfen, nach Empfehlungen zu fragen, Dinge zu verleihen, sich zu verabreden oder lokale Angebote zu nutzen. 

“Online für offline” ‒ das ist unser Anspruch.

Wir nutzen die Digitalisierung also als Werkzeug, um mehr Begegnung zwischen Nachbar*innen zu schaffen und wieder ein echtes “Zuhause”-Gefühl entstehen zu lassen. Dazu setzen wir uns immer wieder ambitionierte Ziele. Ein schönes Beispiel ist unsere Aktion “Weihnachten nebenan” ‒ und die Projekte “Tag der Nachbarn” und “Deutscher Nachbarschaftspreis” unserer gemeinnützigen nebenan.de Stiftung.

Unsere gesellschaftliche Wirkung messen wir in unserem jährlichen Wirkungsbericht. Dieser befasst sich unter anderem damit, welchen Einfluss die Nutzung von nebenan.de auf Gemeinschaft, Solidarität, Gesundheit und Wohlbefinden hat. Der Bericht für 2020 ist vor kurzem erschienen. Mein persönliches Highlight: Bestehende Nutzer*innen fühlen sich deutlich weniger häufig einsam als neue Nutzer*innen (12% vs 17%).

Keine Algorithmen in den Nachbarschaften

In anderen sozialen Netzwerken bestimmen Algorithmen, welche Inhalte angezeigt werden. Dadurch bekommen Nutzer*innen eher Beiträge zu sehen, die sich an den eigenen Interessen und Einstellungen orientieren ‒ die sogenannte Filterblase. Das führt zu einseitigen Informationen, denn andere Sichtweisen werden einfach ausgeblendet. 

Wir verzichten auf Algorithmen, die Filterblasen schaffen

Was Nutzer*innen auf der nebenan.de-Startseite sehen ist nur davon abhängig, wo sie wohnen. Alle in einer Nachbarschaft sehen dieselben, neuesten Beiträge. Feststehende Anzeigenplätze bespielen wir ebenfalls auf lokaler ‒ nicht personalisierter ‒ Basis. 

Denn: Nachbarschaften sind heterogene Zufallsgemeinschaften. Bei nebenan.de begegnen wir also in 99% der Fälle Menschen aus dem direkten Umfeld, die wir vorher nicht kannten. Wir fördern somit also den Austausch zwischen Menschen aus unterschiedlichen Lebenswelten. Das ist nicht nur bereichernd, sondern für eine funktionierende und solidarische Gesellschaft zwingend notwendig. 

Aktives Mitgestalten für eine lebendige Nachbarschaft

Im Zentrum steht bei uns die Vision von lebenswerten Nachbarschaften, in denen man sich zu Hause fühlen kann. Das spiegelt sich in der hilfsbereiten und aktiven Art des Austauschs über Themen, die direkt vor der Haustür passieren:

Wie wir mit nebenan.de Geld verdienen

Für uns stehen finanzielle Nachhaltigkeit und soziale Wirkung auf einer Stufe: Indem wir mit nebenan.de Geld verdienen, können wir den Betrieb und die Weiterentwicklung der Plattform gewährleisten. Damit wird unsere gesellschaftliche Wirkung erst möglich.

Wir verfolgen ein faires, transparentes und nachhaltiges Geschäftsmodell, bei dem alle Akteure der Nachbarschaft einen Beitrag leisten: Private Nachbar*inen, gemeinnützige Organisationen, kommunale Träger und lokale Gewerbe. Gemeinsam formen sie das “Ökosystem Nachbarschaft”.

Um nebenan.de nachhaltig finanzieren zu können, zeigen wir bei nebenan.de auch bezahlte Inhalte von ausgewählten Werbepartnern an. Als Sozialunternehmen ist uns der Schutz der persönlichen Daten unserer Nutzer*innen besonders wichtig. Im Gegensatz zu anderen sozialen Netzwerken sind die bezahlten Inhalte bei nebenan.de deshalb nicht personalisiert oder Algorithmus-gesteuert. Der Datenschutz ist garantiert.

Das Schöne an einem Sozialunternehmen wie nebenan.de: Je besser wir darin werden, unser nachhaltiges Geschäftsmodell aufzubauen, desto besser können wir gesellschaftlich wirksam werden. Damit sich langfristig noch mehr Menschen in ihrer Nachbarschaft begegnen und sich zuhause fühlen können. Gerade Corona hat uns gezeigt, wie sehr wir davon alle gemeinsam profitieren.


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Ina Remmers | nebenan.de

Ina Remmers ist Mitgründerin von nebenan.de. Ihre Karriere begann Ina in Kreativ- und Designagenturen und war viele Jahre als selbständige Markenberaterin und Kommunikationsstrategin tätig. 2003 gründete Ina gemeinsam mit Claudia Kotter und ihren Freunden den gemeinnützigen Verein Junge Helden.

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